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Armutszeugnis Frauenarmut

Das Politische Nachtgebet für Frauen unter dem Titel "... und raus bist du - Armutszeugnis Frauenarmut" hat inzwischen stattgefunden. Es war eine engagiert gestaltete Feier und ich habe gefunden, dass das Anliegen gut rübergekommen ist: Frauenarmut ist (auch!) ein gesellschaftlich-strukturelles Problem, Armut diskriminiert, grenzt aus, beschneidet Lebensmöglichkeiten. Exemplarisch haben wir Veranstalterinnen anhand von sieben Stichworten Lebensrealitäten aufgezeigt, die Frauen in die Armut schlittern lassen bzw. deren Armut verstärken. Schnell steht in so einem Fall frau – symbolisch gesprochen – nur noch im Hemd da. Dass Frauen und Männer gleiche Würde und Rechte haben und selbstverständlich auch Frauen ein Recht auf Arbeit zu gleichem Lohn, auf Bildung, Erholung und einen entsprechenden Lebensstandard haben, wurde durch dieses Politische Nachtgebet eindrücklich ins Bewusstsein gerufen. Zum Nachlesen und -schauen hier ein paar Eindrücke.
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Fam. Mayer

(..) "Sie wünschen sich im Ehrenamt mehr Geschlechter-Gerechtigkeit: mehr Männer sollten sich in ehemals vor allem von Frauen ausgeübten Feldern engagieren, etwa in der Erstkommunionkatechese, und mehr Frauen müssen in den Bereichen tätig werden, die immer noch vornehmlich von Männern wahrgenommen werden, nämlich überall dort, wo es um die Verwaltung von Finanzen und die Mitwirkung bei Entscheidungen geht." Erzbischof Dr. Zollitsch, Vorsitzender der dt. Bischofskonferenz
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elisabeth

was für die Erwerbsarbeit gilt, gilt auch für die ehrenamtliche Arbeit: Menschen sollen - unabhängig von Geschlecht und Rollenbildern - ihre tatsächlichen Fähigkeiten und Charismen einbringen können. Hier kann das Ehrenamt oft eine Lernfeld sein.
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Gerlinde

sehr lesenswert ist ein Beitrag dazu vom Magazin Brandeins: http://www.brandeins.de/archiv/magazin/wir-lieben-die-vielfalt/artikel/d...