Ökologie

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Nachbarschaftshilfe 2.0

Echt eine nette Sache, leider bisher nur in den USA: Auf http://neighborgoods.net/ können Dinge des Alltags verliehen und ausgeliehen werden, die Website macht das Matching (via).  Nachbarschaftshilfe 2.0! Ich hoffe mal, dass das auch zu uns kommt, denn macht ja nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch viel Sinn. Weniger Güter müssten produziert werden - das klappt allerdings nur, wenn eine Mentalität des Benutzen-Könnens und nicht den Haben-Müssens im Vordergrund steht.

How NeighborGoods Works from sparky rose on Vimeo.

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Vier kreative Outdoor-Aktivitäten

Sommer. Sonne. Outdoor. Wir haben da alle so unsere Assoziationen. Ich möchte heute vier kreative Varianten für Outdoor-Aktivitäten vorstellen - auch als Anregung, wie öffentlicher Raum neu und anders gesehen und genutzt werden kann.
Ich mag sowas wirklich gerne, solche Aktionen sind politisch und doch ganz konkret. Unsere Welt wurde von Gott allen Menschen geschenkt, nicht nur den Motorisierten oder Reichen. Auch die Städte!

Kurzpark1162651198794

Kurzpark ist ein Projekt, wo es um den zugeparkten öffentlichen Raum in der Stadt geht. Zwischen 65 und 80 % des öffentlichen Raums sind dem Auto gewidmet. Dabei entfallen wiederum
zwischen 1/2 und 3/4 auf den ruhenden Verkehr. "Der Kurzpark schafft schnell und mühelos grüne Oasen in der Kurzparkzone
vor Ihrer Haustür" mit einem Objekt, dass genau in die klassischen Parklücken passt. Auf der Projektwebsite finden sich auch Hintergrundinformationen zum Thema.

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Fair unterwegs - ein Webtipp

Für viele steht der verdiente Urlaub in den nächsten Monaten an. Auf der Website http://www.fairunterwegs.org finden sich fundierte Informationen über "anderes" Reisen, zur Verfügung gestellt von Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung in der Schweiz, an dem auch viele kirchliche Organisationen beteiligt sind. Zudem gibt es ein Forum und einen Blog zum Austausch. Die Seite ist meiner Meinung nach aufgrund des hohen Informationsgehalts ein herausragender Beitrag zur Bewahrung unserer Schöpfung.

Meer

Besonders interessant finde ich die Länderabfrage. Dort bekommt man/frau nicht nur die "klassischen" länderspezifischen Informationen, sondern es geht z.B. auch um Menschenrechte und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Mit der Transportenergiebilanz wird gleich klar, wie schädlich Flüge für unser Klima sind, mit dem bei den meisten Ländern aufgelisteten durchschnittlichem ökologischen Fußabdruck aber auch, welche Weltgegenden wirklich die Ressourcenverschleuderer sind und welche nicht. Die Schweiz ist der Vergleichsrahmen, aber das macht wohl wenig, denn so groß dürften die Unterschiede zwischen der Schweiz und Österreich wohl nicht sein.

Ich selbst fahre dieses Jahr Ende August nach Italien. Und zwar mit dem Zug. Und du?

Foto: mikebaird

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Fossile Energien: Nachdenklichkeit ist angesagt!

Ein neues Tool If it was my home visulisiert den Ölteppich im Golf von Mexiko in seiner vollen Größe und das über einem beliebigen Punkt auf der Landkarte. Hier habe ich Linz ausgewählt und es wird deutlich, dass die Spuren der Verwüstung umgerechnet halb Österreich betreffen würden und natürlich nicht an den Grenzen Halt machen.

Ölteppich

Tagtäglich werden wir mit den Bildern des Disasters konfrontiert - und irgendwie macht sich Hilflosigkeit breit, obwohl es ganz klar ist, dass es hier um eine menschenverursachte Katastrophe handelt. Nachdenklichkeit ist jedenfalls angesagt, so ruft die Konferenz der kirchlichen Umweltbeauftragten alle ÖsterreicherInnen zum einen Trauer-Autofasten und einem Erdölhunger-Streik auf, um ein deutliches Zeichen gegen die Zerstörung der Schöpfung zu setzen.

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Arbeit - Mensch - Konsum

In der KHG Linz fand vor ein paar Wochen ein Diskussionsabend zum Thema Arbeit - Mensch - Konsum statt. Vor dem Hintergrund beschränkter und dahinschwindender Rohstoffreserven wurde das Thema auf seine nachhaltige Umsetzung in unserer heutigen Gesellschaft abgeklopft.

Da unser heutiges Wirtschaftssystem auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist, dieses in seiner heutigen Form jedoch stets mit einem Anstieg im Verbrauch nicht nachhaltig gewonnener Rohstoffe verbunden ist, lässt sich der Schluss ziehen, dass wir so nicht ewig weitermachen können. Genauso stützt sich unsere Gesellschaft auf einen ihrer wichtigsten Grundpfeiler, der sogar ihr Namensgeber ist: den Konsum. Mit all seinen sichtbaren oder beim ersten Hinsehen unsichtbaren Folgen dient der Konsum heute oftmals schon weniger dem Erhalt menschlichen Lebens durch den Konsum eines Produktes, als der Ausbeutung menschlicher Arbeit beim Herstellen.

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Brauchen wir mehr Vulkane mit unaussprechlichen Namen?

Der Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull (Danke, Copy-Paste!) spuckt Asche und die Flugwirtschaft steht still. Selbst FernsehmoderatorInnen fällt der Umgang mit diesem Namen schwer.

Doch eigentlich will ich über Ernsthafteres als Ausspracheprobleme schreiben: Als eine, die Fliegen innerhalb Europas sowieso unnötig findet (und in den letzten Jahren gemütlich mit dem Zug in Kopenhagen, Rom und Berlin war), kann ich mir ein bisschen Freude über den Stillstand der Flüge nicht verhehlen. Klar ist aber auch, dass das natürlich im Einzelfall ziemlich blöd sein kann, keine Frage. Im Standard findet sich ein bemerkswerter Kommentar der Anderen von Heinz Högelsberger (ehemals Global 2000), der angereichert mit Fakten in dieselbe Kerbe schlägt.

Zwei Drittel aller Abflüge vom Flughafen Wien-Schwechat gehen über Distanzen von weniger als 900 Kilometer; also typische Nachtzugentfernungen. Doch das europäische Schienennetz - immerhin gibt es noch 215.000 Kilometer - wird immer mehr ausgedünnt. Zwischen 1970 und 2000 gingen im Bahnsektor innerhalb der EU-15 mehr als eine Million Arbeitsplätze verloren. Dieser Kahlschlag rächt sich nun.

Brauchen wir mehr Vulkane mit unaussprechlichen Namen?

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Kein Cent für die europäische Atomindustrie!

Passend zum letzten Eintrag von Lucia zum Atommüll mag ich hier auch gleich noch auf die aktuelle Sammlung von Unterstützungserklärungen für ein EURATOM-Volksbegehren hinweisen. Es geht darum, ein Volksbegehren einzuleiten - um dem, was eine breite Mehrheit der ÖsterreicherInnen will, auch Chancen auf Umsetzung zu geben.

bg

Eigentlich ist es ja unglaublich, dass Österreich, dass sich seit der Volksabstimmung gegen das AKW Zwentendorf zur Atomfreiheit bekennt, auch nur einen Cent für Atomenergie ausgibt. Aber es ist so - und zu Recht wehren sich nun Anti-Atom-Initiativen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen dageben. Schon 113 Gemeinden unterstützen die Anliegen. Wer das auch tun möchte, kann österreichweit bei Gemeindeamt oder Magistrat eine Unterstützungserklärung abgeben (Informationen und Formular).

78% der Österreicher_innen wollen RAUS aus EURATOM, RAUS aus der Europäischen Atomgemeinschaft! 81% der Österreicher_innen lehnen es ab, dass mit österreichischen Steuergeldern die europäische Atomindustrie gestützt wird, dass mit österreichischen Steuergeldern an neuen Reaktortypen geforscht wird …

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Kommunikative SuperGAUs

Das Fallbeispiel: Greenpeace versus Nestlé

Der Konzern Nestlé hat es dieser Tage nicht leicht. Im Pausensnack KitKat, der mit dem Fairtrade Logo auf der Verpackung wirbt, wird Palmöl aus Produktionen verwendet, die den Urwald zerstören. Greenpeace ist dieses Thema mit einer Social Media Kampagne angegangen und hat ein Video ins Netz gestellt, dass prägnant auf das Problem aufmerksam macht. 

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"Sei Teil einer runden Sache" ...

... heisst es derzeit beim entwicklungspolitischen Netzwerks Enchada der Katholischen Jugend Österreich. Das Projekt runde Sache hat sich zum Zielgesetzt, alte und nicht mehr verwendete CDs, DVDs und CD-ROMs zu sammeln und wieder zu dem Kunststoff Polycarbonat zu recyceln.
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Polycarbonat ist eine wertvolle Ressource, die sehr gut recycelt werden kann und z.B. wieder zur CD Herstellung verwendet wird. Sie kann aber auch in der Computerindustrie oder Medizintechnik wieder eingesetzt werden.Begleitend macht das Projekt Bildungsarbeit und es gibt einen Kreativwettbewerb.

Sammelboxen stehen mittlerweile österreichweit, in Oberösterreich derzeit im JAM in Kremsmünster, im Franziskushaus in Ried im Innkreis und im Pastoralamt in Linz. Aber es können ruhig noch mehr werden - denn weitere Plätze für Sammelstellen werden gesucht.

Eine feine Sache, sag ich da.

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Twitter-Fasten

Autofasten [auf ThemaTisch, Homepage, Facebook, Twitter] ist ja schon ein innovativer Ansatz des Fastens. Es geht dabei um eine Form von zeitgemässen Konsumverzichts und damit ein Zeichen für sanfte Mobilität und gegen den Klimawandel.

Jana Herwig alias Digiom, Medienexpertin und Universitätsassistentin an der Uni Wien, hat sich nicht nur für den Verzicht auf Alkohol, Zucker und Fleisch entschieden, sondern verzichtet bis Ostern auch auf das Twittern und hat das nicht nur im Blog, sondern auch mittels einer letzten Meldung in diesem Kurznachrichtendienst mitgeteilt.


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