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Ökumenischer Kirchentag

In 20 Stunden zum Ökumenischen Kirchentag und wieder zurück

Zwei Busse mit Interessierten aus Pfarren und diözesane MitarbeiterInnen machten sich am Freitag Früh auf zum Ökumenischen Kirchentag nach München.
 
Nach vier Stunden Fahrt im Messegelände angekommen eröffnete sich vor uns ein riesiges Areal an Hallen. Meine Idee, zwischen Veranstaltungen im Stadtzentrum und am Messezentrum hin- und herzuwechseln, stellte sich als wenig praktikabel heraus. Zu weit die Wege, nur 30 Minuten waren für den Wechsel zwischen den einzelnen Veranstaltungen vorgesehen. Ein großer Teil der Hallen war für Vorträge und Diskussionen reserviert. Die größten Veranstaltungen waren mit über 1000 Papphockern bestuhlt. Daneben gab es eine eigene Halle mit einem ökofairen Markt, eine Oase der Ruhe mit Palmen und Sandinseln. Verlage, Verbände und Organisationen präsentierten sich, ja sogar einen abgetrennter Bereich mit Betten für vom ÖKT-Programm erschöpfte TeilnehmerInnen gab es. Für BesucherInnen aus der Diözese Linz schied dieser Bereich jedoch aus, wollten die meisten doch an einem Tag möglichst viel vom ÖKT sehen und mitbekommen. Allerdings war die Idee mit den Betten nicht ganz unangebracht - zwischen der ersten und der letzten Halle lag ein 20 minütigerFußmarsch und der Wechsel zwischen den Hallen ermüdete doch auf Dauer.

Eine unüberschaubare Zahl von Vereinen und Verbänden präsentierte sich über die Hallen verteilt. Neben „klassischen“ kirchlichen Verbänden fielen mir besonders der Stand über Hexenverfolgung, ein Aktionsbündnis gegen Amoklauf oder die Vereinigung katholischer Ärzte auf. Den Katholischen Deutschen Frauenbund, das deutsche Pendant der Katholischen Frauenbewegung, haben wir auch besucht und sind dort herzlich empfangen worden.