Valentins-Blumen mit Effekt
Seit dem Jahr 350, 80 Jahre nach seinem Tod, wird sein Fest am 14. Februar in der Kirche gefeiert. Der heilige Bischof und Märtyrer Valentin wurde in vielen, durchaus unterschiedlichen Anliegen angerufen. Er galt unter anderem als Patron der Verliebten und Brautleute, denen man den Segen und die Fürbitte des heiligen Valentin „für a guate Heirat“ wünschte. Die Legende besagt, dass Valentin einmal einem verliebten Paar zur Flucht und gegen den Willen der Eltern zur Ehe verholfen habe. Damit ist er auch der Stifter glücklicher Ehen – trotz Hindernissen.
GärtnerInnen und FloristInnen haben den Brauch am Valentinstag Blumen zu schenken wieder belebt. Einen ähnlich gelagerten Brauch gab es im alten Rom: Genau am 14. Februar wurde das Fest der Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie, gefeiert. Die Altäre der Göttin wurden geschmückt, auch die Frauen innerhalb der Familie wurden mit Blumen beschenkt.
Die wenigsten Blumen kommen aber im Februar aus Mitteleuropa. Ein Großteil der Blumen wird daher aus den Ländern des Südens importiert. Dort ist der Blumenhandel ein lukratives Geschäft. Für die großen Gewinnspannen haben allerdings die Arbeiter und Arbeiterinnen den Preis zu zahlen. Schlechte Arbeitsbedingungen und geringe Entlohnung, gehen mit umweltschädlichen Produktionsmethoden Hand in Hand.
