Wissen schützt! Auch bei Facebook.
Viel wird derzeit in den Medien über Facebook geschrieben, manches stimmt, manches deutet aber auch darauf hin, dass manche JournalistInnen die Funktionsweise sozialer Internetnetzwerke noch nicht ganz verstanden haben und so halt ihre Sensationsschlagzeilen texten. Richtig ist aber, meiner Meinung nach, die Kritik an Facebook wegen des laxen Umgangs mit privaten Daten. Wer aber nicht gleich ganz aussteigen möchte aus Facebook, ist gut beraten, einmal einen Blick in die Privatsphäre Einstellungen zu werfen und diese anzupassen. Dieses Video erklärt wie:
Das hilft, wenngleich auch klar ist, dass damit noch immer niemand vor Datenlecks, die von Facebook verursacht werden, in der Zukunft geschützt ist. Da hilft nur überlegtes Posten von Inhalten generell.
Übrigens: Unter http://www.saferinternet.at/ findet sich eine informative Plattform, die sich mit Sicherheit im Internet besonders für Kinder und Jugendliche auseinandersetzt und dabei auch einen besonderen Blick auf die Verantwortung der Eltern hat. Das wird auch Thema sein bei der von ThemaTisch am 28. Mai ab im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen organisierten Diskussionsveranstaltung: „Hilfe! Meine Tochter ist auf Facebook, mein Sohn twittert“. Generationen im Web 2.0.
Was mit dir passiert, wenn du im Internet deppert bist
Heute, am 9. Februar 2010 findet zum mittlerweile 7. Mal der Europäische Safer Internet Day statt. Unter dem Motto „Think before you post!“ liegt der inhaltliche Schwerpunkt diesmal auf dem immer wichtiger werdenden Schutz der Privatsphäre im Internet.
Gerade eben beim Mittagessen habe ich mit KollegInnen darüber geplaudert, dass gerade Kids viel im Internet aktiv sind, sich aber mancher Gefahren nicht bewusst sind, zum Beispiel, dass die coolen Partyfotos auch vor einem Bewerbungsgespräch durch einen potentiellen Arbeitgeber betrachtet werden könnten. Die Fakten dazu im Standard:
"Laut einer Studie des Instituts für Jugendkulturforschung sind 68 Prozent von 402 Befragten im Alter zwischen elf und 19 Jahren mindestens einmal auf der Online Community ihrer Wahl aktiv, bevorzugt auf Facebook, Netlog, Myspace. Nur 14 Prozent von ihnen gaben an, sich mit Sicherheitseinstellungen zum Schutz der Privatsphäre auszukennen. Gleichzeitig erlauben 35 Prozent der jungen Surfer, allen Mitgliedern des jeweiligen Freundesnetzwerks, ihr Profil einzusehen."
