Mein Kirchenwunsch
Das Projekt #Kirchenwunsch fordert heraus. Wünsche an die Kirche zu formulieren ist vieles zu gleich: aufmunternd, herausfordernd, in einer Zeit des erschütterten Vertrauens in die Institution aber auch die Möglichkeit, mitzudenken und mitzubeten.
Ich kenne das Lied der Toten Hosen „Wünsch dir Was“ – dabei geht es unter anderem um die Wiederauferstehung des Heiligen Geistes, über den Wunsch, dass Gut über Böse triumphiert. Ist das nicht etwas vereinfacht und naiv, der kindliche Wunsch, dass Gut über Böse triumphiert?
Ich glaube an den Heiligen Geist und vor allem an die Macht des Guten als ein Potential, das allen Menschen zugänglich ist – nicht nur im Gebet, sondern auch und vor allem in den vielen Handlungen, die dem Leben und dem Glauben eine Richtung geben.
Etwas bedauerlich ist für viele, dass manches Bemühen und mancher Wusnch um eine „Kirchenrenovierung“, wenn überhaupt gehört, auf Unverständnis und Widerstand stößt – nämlich dort, wo am Meisten beweget werden könnte.
Wenn ich meinen persönlichen Kirchenwunsch formuliere, so ist es das Hoffen auf ein Brausen des Heiligen Geistes, der alles Bemühen um eine Kirche im Geiste Jesu in ein Miteinander aller Getauften münden lässt.









