Facebook hat sich angeschaut, wann die NutzerInnen glücklich und weniger glücklich sind (via). Das funktioniert mittels einer automatisierten Auswertung von Stichworten. Ich finde es bemerkenswert, dass da (nach dem Jahreswechsel) die kirchlichen Feste Weihnachten und Ostern offenbar die Highlights im Jahr sind. Die Kurve geht aber am 24. Dezember ziemlich runter - deutet das darauf hin, dass da Erwartungen in dieses Fest projiziert werden, die die Realität nicht erfüllen kann?
Auch wenn solche Statistiken immer nur eine Tendenz wiedergeben, freue ich mich, dass offenbar auch in Facebook viele Menschen die zwei wichtigsten kirchlichen Feste als inspirierend und glückbringend erleben. Und trotzdem bleibt die Frage, was mit jenen Menschen ist, die an diesen Tagen besonders unglücklich sind und wie Kirche dieser Tatsache auch gerecht wird ...
Auf dieser Facebook-Seite können Neugierige diese statistische Auswertung genauer betrachten (unter der Grafik scrollen) und auch das "Bruttonationalglück" in anderen Ländern kann erforscht werden.
