Wie arbeiten wir eigentlich? Müssen wir so arbeiten? Wie wollen wir zukünftig arbeiten? Was kann aus christlicher Sicht „Gute Arbeit“ genannt werden?
Dazu eine Vision zur Arbeit von Frithjof Bergmann : „Für die Zukunft ist es notwendig, eine Arbeit zu finden, an die man glaubt und die man gerne tut und nicht mehr oder minder erleidet. Eine Arbeit, die erhebt statt zu erniedrigen, die belebt, statt bedrückt, die Kraft gibt, anstatt die Seele auszusaugen.“
Seit 2002 gibt es die Kampagne „GUTE ARBEIT“, die von KAB und Betriebsseelsorge getragen wird. Die zur Kampagne gehörende Website http://www.gutearbeit.at wurde nun neu gestaltet.
GUTE ARBEIT soll eine gesellschaftliche Diskussion anregen, die die Arbeitswelt in all ihren Zusammenhängen einschließt. Dabei soll die einseitige Fixierung auf die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt und aufgebrochen werden: Der Mensch steht im Mittelpunkt von Arbeit und Wirtschaft. Es geht dabei um einen Schritt zu mehr Menschlichkeit in der Arbeitswelt Österreichs.
Im Zentrum stehen neben dem Kriterium der Wirtschaftlichkeit
• die Würde des Menschen: Gute Arbeit muss als sinnvoll erlebt werden können.
• die Verteilungsgerechtigkeit: Gute Arbeit ermöglicht Existenzsicherung für alle.
• die Umweltverantwortung: Gute Arbeit gestaltet und schützt die Welt.

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