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Manipulation - wie selbstbestimmt leben wir?

Wir werden heutzutage mit Informationen überflutet und mein Eindruck ist, dass es sich dabei viel mehr um Manipulation(sversuche) als um tatsächliche Information handelt z. B. div. Aussendungen zu Wirtschaft und Politik, Werbeprospekte, usw. Wie kann es gelingen, das Hinüberkippen von der Selbst- in die Fremdbestimmung zu vermeiden? Welche Rolle spielen dabei auch die Medien, wer vertritt welche Interessen? Ich denke, es lohnt sich, darüber einmal wirklich nachzudenken. Eine Anregung dazu bietet die neue Ausgabe von INFORMATION-DISKUSSION der KAB OÖ. Zum Hineinschnuppern ein kleiner Impuls: Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, an Information heranzukommen, in jeder nur vorstellbaren Form und in unterschiedlichster Tiefe und Ausführlichkeit. Noch nie hatten wir so eine Fülle an Medien, derer wir uns bedienen können oder die auf uns zukommen – gefragt oder ungefragt. Ist diese Fülle an Informationen und Medien: – Meinungsbildung oder ‚Meinungsaustausch’? – Vielfalt oder Einfalt? – Erweiterung meiner Sicht der Dinge oder eine Verkürzung? – Dienst oder Machtausübung? – Nur ein anderer Standpunkt oder will mich jemand steuern? Ich begegne täglich verschiedensten Formen von Informationen, der Meinungsvielfalt und auch der damit einhergehenden Meinungsmache: - Da ist der Überzeugte oder der Beseelte, der mir seine Sichtweise überstülpt oder mich auch überrollt, sein Denken (seine Brille, sein Filter) akzeptiert keine andere Sichtweise. - Da ist der Gewiefte, der mich mit Halbwahrheiten umgarnt und den Nebel des Nichterkennens verbreitet. - Da ist der Fachmann, der alles weiß, für alles Erklärungen hat und mich mundtot macht. - Da ist der Geschäftstüchtige, der mich um seines Vorteils Willen gewinnen will. Wie kann ich die täglichen Informationen einordnen? Wie erkenne ich, was mich weiter oder was mich in die Irre führt? Immer: das eigene Denken nicht ausschalten! Gehörtes hinterfragen, Meinungen von politischen/wirtschaftlichen Interessen trennen und "Expertenwissen" mit den eigenen Erfahrungen in Einklang bringen
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Maria Fischer

Ich kann diesem Beitrag nur ganz zustimmen. Es tut mir wirklich sehr weh, wieviel über die Kirche böswillig gelogen wird. Und in Gesprächen zeigt sich oft eine riesige Wissenslücke in Bezug auf die Kirche, so viel Halbwissen und viele übernommene Irrtümer. Ich finde das wirklich sehr schwierig, es macht mich traurig.
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elisabeth

das stimmt sicher. Ich denke, gerade Menschen, die der Kirche bereits einige Zeit fern stehen, haben ein überaltertes Kirchenbild aus ihrer Kindheit im Kopf. Sie haben die Entwicklungen und Aufbrüche der Kirche der Gegenwart einfach nicht (mehr) mitbekommen. Und außerdem: Auch der Glaube muss erwachsen werden. Ein "Kinderglaube" passt später nicht mehr, ich muss ihn "pupertieren und reifen" lassen. Wer das nicht tut, legt oft später das ganze Religiöse als "kindisch" zur Seite.