Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung (KFB) verbindet den Gedanken des Fastens mit dem Gedanken des Teiles - und damit des Empowerments von Frauen in den Ländern des Südens. Seit 1958 wird eingeladen, als Zeichen der Solidarität mit hungernden Menschen nur eine Suppe oder eine einfache Speise zu essen und das dadurch ersparte Geld für Hilfsprojekte zu spenden. Das Motto "Teilen macht stark" macht deutlich, dass so nicht nur entwicklungspolitischen Projekten (heuer in Indien, auf den Philippinen und in Kolumbien) unterstützt werden, sondern dass die bewusste Wahrnehmung manchen Überflüsses hier in Westeuropa für uns selbst ein wichtiger Reflexionsschritt ist. So oft ist die Rede von einer Welt, so selten gibt es wirklich verbindende Schritte. Wie notwendig diese sind, macht auch das heurige Schwerpunktthema der mit dem Familienfasttag verbundenen Bildungsarbeit deutlich: Es geht um den Klimawandel, der auf die Länder des Südens noch fatalere Auswirkungen hat als auf uns in Europa.
Österreichweit wird zu Suppenessen eingeladen, oft mit Starköchinnen. Was diese bewegt, sich für den Familienfasttag zu engagieren, war gestern im ORF kreuz und quer in der Sendung "Fasten - eine Reise ins Freie" zu sehen. Diese Sendung kann 7 Tage lang in der ORF TVthek nachgesehen werden.
Spenden für den Familienfasttag der KFB sind möglich auf das Konto PSK 1,250.000 (Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf) oder gleich online auf meinespende.at.

Benefiz-Suppenessen der Katholischen Frauenbewegung Oberöste