Ein viel diskutiertes und immer brisanter werdendes Thema im kirchlichen Kontext ist der Kirchaustritt. Der Wiedereintritt in die Kirche hingegen beschäftigt die Evangelische Kirche in Deutschland. Dazu habe ich heute Früh einen interessanten Artikel in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ gelesen. Der Kircheneintritt sei mehr tabuisiert als der Kirchenaustritt. Dieses Wissen bewegte die Evangelische Kirche in Deutschland dazu, Wiedereintrittsstellen ins Leben zu rufen. 140 solcher Stellen gibt es mittlerweile in Deutschland, sie befinden sich in Kirchen, Buchhandlungen, sind aber auch bei kommerziellen Hochzeitsmessen anzutreffen. Im Umkreis von Wiedereintrittsstellen stieg die Zahl der (Wieder-) Eintritte signifikant an, bilanziert die Evangelische Kirche. Personen, die aus der Kirche ausgetreten sind, seien als „Menschen mit einem eigenen geistlichen Weg“ zu betrachten, „auch wenn dieser sie zwischenzeitlich von der Kirche fortgeführt hat“. (DIE ZEIT, 26.11.2009, Nr. 49) Fast die Hälfte der jährlichen neuen Mitglieder der Evangelischen Kirche sind Menschen, die der Kirche den Rücken gekehrt hatten und sich nun zu einem Wiedereintritt in die Gemeinschaft entschlossen haben. Ist es also eine Option, auch der Katholischen Kirche, sich verstärkt den Ausgetretenen zuzuwenden?
Der ganze Artikel: http://www.zeit.de/2009/49/Kirche
Studie zu Kirchenaustritten und Bericht auf der Homepage der EKD
http://ow.ly/HP8U
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Dominik
andrea