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Valentin und die Liebe...

Valentinstag(c) pixelio.de/wrw

Bischof Valentin, der am 14. Februar 269 sein Leben gelassen haben soll, ist der Namensgeber des „Valentins-Tages“. Angeblich ist er deswegen Patron der Liebenden, weil er Liebende entgegen kaiserlichen Verbotes getraut hat. Ein paar Konjunktive zu Beginn sollen nicht darüber hinweg täuschen, dass der Valentinstag heute zu einem „Tag der Liebe und der Liebenden“ geworden ist – im Indikativ.

Ich finde es eine schöne Bewandtnis, dass gerade ein Märtyrer Schutzherr aller Liebenden ist. Denn echte Liebe kennt keine Grenzen, nicht einmal die Grenze des irdischen Lebens, den menschlichen Tod.

Wenn jährlich am 14. Februar vielerorts ein „Fest der Liebe“ gefeiert wird, dann soll dieser Tag ins Bewusstsein rücken, dass allen Menschen dieser Erde und eben uns als Christinnen und Christen etwas geschenkt ist, das unüberbietbar ist: Die Liebe des mütterlichen und väterlichen Gottes, die sich nie und nimmer in die Schranken weisen lässt. Es ist uns zugesagt: „Die Liebe hört niemals auf“ (1 Kor 13,8). Das, was sich zwischen zwei Liebenden ereignet, ist ein Abbild des „Ja-Wortes“ Gottes, das er der Menschheit zugesagt hat und zusagt.

Immer wieder wird es Hoch-Zeiten und Tief-Zeiten im Leben Einzelner und auch im Sein und Werden einer Liebes-Beziehung geben. Das ist gut so, denn dadurch ist Entwicklung möglich, dadurch reifen wir. Am Valentins-Tag werden wir jedes Jahr daran erinnert, dass Beziehung Pflege braucht, Erneuerung, Belebung oder Be-Liebung.

Man darf sich fragen, ob das Wort Liebe eigentlich geeignet ist, das auszudrücken, was Millionen und Millarden Menschen erleben in der Gegenwart Gottes und in der Gegenwart eines oder einer Geliebten. Das Wort ist verbraucht, das stimmt. Aber der Inhalt wird sich nie verbrauchen. Es gibt die Spruch-Weisheit „Liebe ist das einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt“.

Der 14. Februar kann uns jährlich Anstoß sein, über Beziehung, Zusagen, Zu-mut-ungen, „Ja“-Worte, über Liebe neu nachzudenken und vielleicht sich auch von jemand anderem das zusagen zu lassen, was uns eben zugesagt ist: „Ich liebe dich“ (Gott).

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d

Voll schön

Ich finde das mal wirklich einen schönen Beitrag. Bitte mehr von diesen Beiträgen.
d

andreas

Vielleicht gefällt ja der neue "Fasten"-Beitrag ebenso
d

Andi

Ich finde es sehr schön, wenn hier mehr über Gott als über Zeigefinger und Politik geschrieben wird. Danke, Andreas
d

Marianne

weiter so! LiGrü M.
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Der Tag der Mütterideologie | ThemaTisch Blog-Community

[...] dass der Tag zum Alibi verkommt, wenn da sonst nichts ist an Aufmerksamkeit. Aber genauso wie beim Valentinstag lassen sich da schon auch positive Anknüpfungen finden, vielleicht braucht es auch solche Tage, um [...]
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Der Tag der Mütterideologie | @andreame - Andrea Mayer-Edolo

[...] dass der Tag zum Alibi verkommt, wenn da sonst nichts ist an Aufmerksamkeit. Aber genauso wie beim Valentinstag lassen sich da schon auch positive Anknüpfungen finden, vielleicht braucht es auch solche Tage, um [...]