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Weihnachtshasen, Weihnachtsmänner - oder doch das Christkind?

Adventkranzbinden im urbi@orbi, mitten in der Shoppingzone im Linzer Atrium Auf der Linzer Landstrasse verschenken sie was ... Sehe ich die einkaufenden Menschenmassen möchte ich das meinen. Allerlei Abstrusitäten tauchen auf, um vielleicht doch heuer wieder - trotz Krise - den Einkaufsrekord zu brechen. "Freut euch auf den Weihnachtshasen, nur er hat jetzt schon die Technik von Ostern" heisst es im Saturn-Werbespot, jener Firma, die seit Jahren mit ihrer "Geiz ist geil" Werbung negativ auffällt. Eine verdrehte Welt, Weihnachten ist das Fest der Geburt Christi - das was uns an übertriebenen Konsumrausch in Osterhasenmanier entgegenhoppelt, hat damit nicht mehr wirklich was zu tun. Stephan Achtermann schreibt bei theolounge.de über den Nikolaus und die Weihnachtsmannfreie Zone und plädiert dafür weniger Energie in Dagegen-Aktionen zu investieren und dafür mehr Pro-Nikloaus- oder Pro-Jesus-Akvititäten zu setzen. Das finde ich auch, mit rigiden Haltungen werden wir dem allgegenwärtigen Konsum nichts entgegensetzen, sondern nur dann, wenn es gelingt deutlich zu machen, dass es dieser Allezeitbereit-Konsum und -Shopping-Lebensstil ist, der viele und vieles kaputt macht. Und eine Portion Humor kann auch nicht schaden: Nachdem ich in der Linzer Kirchenzeitung vom "Domspatz" den Spruch "Dass Advent Ankunft heißt, ist schon richtig. Aber er meint nicht die Ankunft der Punsch- und Würstelstandel" gelesen habe, habe ich damit die Facebook-Gruppe Advent ist Ankunft gegründet, ein Versuch kritisch und humorvoll mit dem gar nicht adventlichen Shopping- und Konsumwahn umzugehen. Herzliche Einladung!
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n.savoy

Wir müssen den Weihnachtsspektakel von mehrere Seiten sehen. Wenn es den Kaufrausch nicht mehr gibt, die Punschsstände vereinsamen, wenn es nur mehr den Geburtstag Jesu gibt, dann stirbt Weihnachten. Dann wäre es für die Industrie uninteressant solch Fest zu feiern. Das ist der Puls der Weihnachten und Ostern am Leben hält. Bei den anderen Feiertagen wird schon schwere Atemnot festgestellt. 8.Dezember ist schon weg, obwohl es ein hoher Feiertag war, ist er für die Wirtschaft nur dann zu nutzen wenn die Menschheit kaufen geht. Also müssen wir uns alle bemühen, den Feiertagen ein wirtschaftliches Argument zu bieten, dann können wir noch lange Feiertage feiern.