
Gerald Bäck und Max Kossatz haben statistische Analysen der Web 2.0 Aktivitäten zu #unibrennt, den Studierendenprotesten, erstellt. Diese Proteste haben sich ja mittlerweile auf weitere europäische Länder ausgeweitet.
Max Kossatz analysiert und visualisiert #unibrennt auf Twitter im zeitlichen Ablauf, die Bilder auf Twitpic und die regionale Verteilung der Tweets. Ausgehend von den gleichen Daten hat Gerald Bäck 21,5 Millionen Reichweite für #unibrennt in 4 Wochen errechnet.
Ich als Sympathisantin der protestierenden Studierenden freue mich natürlich über solche Zahlen, als Web 2.0 Interessierte denke ich mir, dass mit diesen hervorragenden an den Zahlen orientierten Analysen von Gerald und Max mal ein guter Grundstein gelegt ist, anzufangen aus #unibrennt auch etwas für andere Bereiche gesellschaftlichen Engagements zu lernen.
Wenn es um Web 2.0-"Vorbilder" geht, finde ich solch zivilgesellschaftliches Engagement und wie es durch Social Media unterstützt wird und sich hier reale und virtuelle Lebenswelt verschränken, immer noch spannender als kommerziell motiviertes virales Marketing, aber zugegeben, die aktuelle Ikea-Kampagne auf Facebook ist gut (via Bernhard Jenny) - aber irgendwie gehts im Leben - hoffentlich - nicht (nur) um die Auswahl einer roten, blauen oder grünen Couch, sondern um mehr, viel mehr. Und das hat dann wohl auch wieder was mit den Protesten der Studierenden zu tun, die sich unter anderem gegen die völlige Ökonomisierung der Bildung richten.











Gast (nicht überprüft)
Ich als Wiener freue mich, dass jetzt die Obdachlosen warum untergebracht sind, wenn auch ohne Toilettpapier.
Ich als Wiener finde es dämlich, wenn ich 10.000 Leut in was ausbilde und das zahl, während andere nach den Partys im Hörsaal wieder auf der Straße leben müssen, das dann keiner am Arbeitsmarkt braucht.
andrea
Es gibt mittlerweile eine Lösung für die Obdachlosen, die einige Zeit im Wiener Audimax verbracht haben. Die Stadt Wien ist alamiert worden und unter Mitwirkung der Caritas konnten - hoffentlich für alle - Notschlafplätze organisiert werden.
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