Jugend

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Absurd: netzpolitik.org jugendgefährdend

froschWieder mal ein Beispiel, dass zeigt wie absurd und gleichzeitig freiheitsgefährend die automatische Sperrung von Internetseiten ist. "Time for Kids" ist ein Filter, der an bayrischen Schulen eingesetzt wird mit dem Ziel "jugendgefährdende und -beeinträchtigende Inhalte von ihren Kindern bzw. Schutzbefohlenen" fernzuhalten. Klingt gut, ist es aber nicht, denn heute ist bekannt geworden, dass dieser Filter die deutsche Seite netzpolitik.org, ein Info-Blog über IT- und Internetpolitik-Themen automatisch sperrt. Im "sauberen Internet" ist also kein Platz für fundierte Informationen übers Internet? Oder steckt hier Angst vor der Kritik dahinter? Oder ist es simple Geschäftemacherei verbunden mit dem Nicht-Wissen, dass solche Sperren sowieso recht schnell zum umgehen sind (Google weiss wie)?

Wer meint, dass mit den Internetsperren sei ja doch nicht so tragisch, sollte sich vielleicht mal dieses Video anschauen und z.B. an "1984" denken:

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Hallo Rom!

"Hallo Rom!" ist ein lautstarkes Lied an den Vatikan. Auf www.hallo-rom.at hat ab sofort jedeR die Möglichkeit, am längsten Protestsong der Welt mitzuschreiben und mitzusingen; viele kreative Videos und Strophentexte sind schon vorhanden, in der Qual der Wahl habe ich hier der Einfachheit halber den Trailer verlinkt. Die erste Strophe des Songs lautet: 

Hallo Rom, wir wollen etwas wagen, auch wenn's eure heilge Ruhe stört. Hallo Rom, wir wollen nur mal sagen, in unsrer Kirche läuft etwas verkehrt.

hallo romDie Idee, einen Protestsong an den Vatikan zu richten, wurde beim Diözesanplenum der Katholischen Jugend Oberösterreich geboren, wo viele Ehrenamtliche eine Reaktion auf die aktuelle Situation in der Kirche forderten. Mit „Hallo Rom!" soll ein Ventil für Kirchenfrust bieten und ein zukunftsfähiges Modell von Kirche zeichnen. „Unser Protestlied richtet sich in erster Linie an 'Rom', also die Kirchenleitung, der wir unsere Botschaft von der Basis überbringen wollen", erklärt Stefanie Poxrucker, ehrenamtliche Vorsitzende der KJ OÖ. „Es gibt vieles, was man an der Kirche kritisieren kann. Am meisten stört viele Jugendliche aber, dass Ihnen oft gar nicht zugehört wird", ergänzt Stephan Bazalka, ehrenamtlicher Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich.

„Wir sind gern Teil dieser Kirche, aber wir sagen nicht zu allem ‚Ja und Amen‘. Mitbestimmung, Gleichberechtigung und Öffnung sind längst überfällig!" bringt Poxrucker die Forderungen auf den Punkt und Bazalka ergänzt: „Als Katholische Jugend sehen wir es als unsere Aufgabe, ein Sprachrohr für Jugendliche und ihre Wünsche, Hoffnungen und Ängste zu sein."

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Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier? 72 Stunden ohne Kompromiss

logo_72hÖsterreichs größte Jugendsozialaktion, das ist 72 Stunden ohne Kompromiss, ein Projekt der Katholischen Jugend in Kooperation mit youngcaritas und Ö3, das heuer wieder von 21.-24. Oktober 2010 stattfindet. Mitmachen können Jugendliche von 14 bis 25 Jahre, eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Zeitgleich arbeiten nach den Erfahrungen der Vorjahre etwa 5000 Jugendliche in 400 Einzelprojekten mit sozialer, entwicklungspolitischer oder ökologischer Ausrichtung mit und leisten damit einen konkreten Beitrag für Veränderung. Heuer liegt der Schwerpunkt angeregt durch das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung besonders bei Einzelaktionen, die für dieses Thema sensibilisieren und auch arbeitslose und sozial schwächer gestellte Jugendliche werden besonders eingebunden. Denn bei 72 Stunden ohne Kompromiss gibt es nicht nur viel zu tun, sondern auch viel zu lernen: Gelebte Solidarität und Gemeinschaft verändert! 

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Jugendgottesdienste beGEISTern die Menschen

Ich habe gestern abend in Hartkirchen und heute vormittag in Walding zwei intensive, beeindruckende Jugendgottesdienste - als Abschluss der Firmvorbereitungen - mitgefeiert. Ich habe keine Angst um die Zukunft der Kirche, weil ich so energiegeladene, beGEISTerte Jugend-Gottesdienste erlebe!

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EU und MTV starten Klimawandel-Kampagne

Die Europäische Kommission und der Musiksender MTV launchten heute die Kampagne "Play to Stop – Europe for Climate" (via Lisi's Maerkzettel). Dabei geht es darum Jugendliche für die Gefahren des Klimawandels zu sensibilisieren und sie im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen ab 7. Dezember diesen Jahres zu mobilisieren. Es gibt Fernsehspots, Konzerte, Webcasts und Spiele sowie redaktionelle Beiträge zum Thema Klimawandel.

Auf http://www.mtvplay4climate.eu wird eingeladen, mitzumachen. Bin gespannt, was daraus wird, nötig wärs ja unbedingt. Weil ich dem Twitter-Account folge, werde ich sicher aktuell informiert.

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