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Katholische Jugend

Werbeeinschaltung: Der KJ Liederberg 3 ist da!

570 Seiten, 315 Songs und Auflage Nummero 3. Das ist der Liederberg, das Songbook der Katholischen Jugend. Ein Klassiker for ever - mit "alten Hadern" und auch neuen Liedern:

LiederbergDer neue Liederberg enthält ein "Best of" der Liederberge 1 und 2 und jede Menge neue Lieder. Von Klassikern (son of a preacherman) über Austropop (weit weit weg) garniert mit 80er/90er (come as you are) bis zu neuen Nummern (Dear . President). Mit Notierung, Text und Begleitakkorden - einfach öffnen und loslegen.

Viel Vergnügen! Bestellt werden kann der Liederberg im KJ-Online-Shop zum Preis von EUR 19,50. Und das durchaus auch von Leuten, die nicht bei der KJ sind ;-)

 

 

 

 

 

Bunt, lebendig, vielfältig - Demonstration Hallo Rom!

Geregnet hat es in Strömen, doch ausgerüstet mit Regenschirm, Regenjacke und guten Schuhen haben gut 400 Jugendliche und Andere der Nässe getrotzt - und am 2. Juni 2010 in Linz für eine Öffnung der Kirche demonstriert. Das Motto: Hallo Rom! Das Video gibt etwas von der Stimmung wieder ... Andi Fürlinger hat auch einen Bericht über die Demo gebloggt.

Hallo Rom!

"Hallo Rom!" ist ein lautstarkes Lied an den Vatikan. Auf www.hallo-rom.at hat ab sofort jedeR die Möglichkeit, am längsten Protestsong der Welt mitzuschreiben und mitzusingen; viele kreative Videos und Strophentexte sind schon vorhanden, in der Qual der Wahl habe ich hier der Einfachheit halber den Trailer verlinkt. Die erste Strophe des Songs lautet: 
Hallo Rom, wir wollen etwas wagen, auch wenn's eure heilge Ruhe stört. Hallo Rom, wir wollen nur mal sagen, in unsrer Kirche läuft etwas verkehrt.

hallo romDie Idee, einen Protestsong an den Vatikan zu richten, wurde beim Diözesanplenum der Katholischen Jugend Oberösterreich geboren, wo viele Ehrenamtliche eine Reaktion auf die aktuelle Situation in der Kirche forderten. Mit „Hallo Rom!" soll ein Ventil für Kirchenfrust bieten und ein zukunftsfähiges Modell von Kirche zeichnen. „Unser Protestlied richtet sich in erster Linie an 'Rom', also die Kirchenleitung, der wir unsere Botschaft von der Basis überbringen wollen", erklärt Stefanie Poxrucker, ehrenamtliche Vorsitzende der KJ OÖ. „Es gibt vieles, was man an der Kirche kritisieren kann. Am meisten stört viele Jugendliche aber, dass Ihnen oft gar nicht zugehört wird", ergänzt Stephan Bazalka, ehrenamtlicher Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich. „Wir sind gern Teil dieser Kirche, aber wir sagen nicht zu allem ‚Ja und Amen‘. Mitbestimmung, Gleichberechtigung und Öffnung sind längst überfällig!" bringt Poxrucker die Forderungen auf den Punkt und Bazalka ergänzt: „Als Katholische Jugend sehen wir es als unsere Aufgabe, ein Sprachrohr für Jugendliche und ihre Wünsche, Hoffnungen und Ängste zu sein."

Trailer start>klar mit der Katholischen Jugend

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Über das start>klar Pfingsttreffen der Katholischen Jugend von 22. - 24. Mai in Kremsmünster habe ich hier sowieso schon geschrieben - trotzdem nochmal, denn es gibt einen supernetten Trailer als Einladung dazu, denn sich Frau und Mann, egal ob jung oder alt, angucken sollte:

Alles zu start>klar: http://ooe.kjweb.at/pfingsttreffen

start>klar mit der Katholischen Jugend

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Die Katholische Jugend lädt ein zum Pfingsttreffen start>klar nach Kremsmünster von 22. bis 24. Mai. Ganz viele Workshops, ein Gottesdienst mit Altbischof Maximilian Aichern und jede Menge Spass erwarten die TeilnehmerInnen.

Was da so abgeht, lässt sich ein bisschen nachspüren im Video vom Pfingsttreffen 2008. Aber vermutlich ist ausprobieren für Leute ab 14 viel besser ....

"Sei Teil einer runden Sache" ...

... heisst es derzeit beim entwicklungspolitischen Netzwerks Enchada der Katholischen Jugend Österreich. Das Projekt runde Sache hat sich zum Zielgesetzt, alte und nicht mehr verwendete CDs, DVDs und CD-ROMs zu sammeln und wieder zu dem Kunststoff Polycarbonat zu recyceln. logo-links2Polycarbonat ist eine wertvolle Ressource, die sehr gut recycelt werden kann und z.B. wieder zur CD Herstellung verwendet wird. Sie kann aber auch in der Computerindustrie oder Medizintechnik wieder eingesetzt werden.Begleitend macht das Projekt Bildungsarbeit und es gibt einen Kreativwettbewerb.

Sammelboxen stehen mittlerweile österreichweit, in Oberösterreich derzeit im JAM in Kremsmünster, im Franziskushaus in Ried im Innkreis und im Pastoralamt in Linz. Aber es können ruhig noch mehr werden - denn weitere Plätze für Sammelstellen werden gesucht.

Eine feine Sache, sag ich da.

Der Knalleffekt und seine Nebenwirkungen

Alljährlich knallt es wieder, Hunde verstecken sich unterm Sofa und hohe Geldsummen werden in den Himmel geschossen, um für wenige Minuten bestaunt zu werden. Ja, Sylvesterabend und das obligatorische Feuerwerk zum neuen Jahr. Die Feuerwerksindustrie ist eine Industrie der Armen - darauf weisst Jugend eine Welt hin. "Der größte Feuerwerksproduzent weltweit ist China, gefolgt von Indien und einigen Staaten in Mittel- und Südamerika wie Peru, Guatemala und El Salvador. Meist erfolgt die Herstellung der Feuerwerkskörper unter schrecklichen Bedingungen. Bestimmungen, die den Umgang mit den gefährlichen und gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen der Knaller und Raketen - wie Schwarzpulver - regeln sollen, existieren häufig nicht oder werden missachtet. Die bei der Produktion von Feuerwerkskörpern eingesetzten Chemikalien führen in vielen Fällen zu massiven gesundheitlichen Schäden, wie chronischer Bronchitis, Tuberkulose und Missbildungen der Haut. Hinzu kommt das ständige Risiko von Feuer und Explosionen - nicht selten kommen ArbeiterInnen dabei ums Leben." Auch Kinder arbeiten an der Produktion der Feuerwerkskörper mit: "Kinderleid mit Knalleffekt". Einen Alternativvorschlag hat die Katholische Jugend: Mit der Aktion Brot statt Böller wird dazu eingeladen, den Jahreswechsel solidarisch zu feiern, auf den rasch vergänglichen Knalleffekt zu verzichten und statt dessen nachhaltige Projekte im Süden zu unterstützen, dieses Jahr die Tribal and Dalit Women's Development Society in Tamil Nadu, Südindien.

Ein Pflänzchen für ein "gerechtes" Klima

Eine Kampagne der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission lädt dazu ein, eine Pflanze als Symbol für ein gerechtes Klima zu setzen. Denn der Klimawandel trifft jene am härtesten, die ihn am wenigsten verursacht haben, die Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern. 13.290 Menschen haben das bis heute bereits getan und sich damit selbst verpflichtet, die eigenen Möglichkeiten für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen ökologische Rücksichtslogikeit zu nutzen und gleichzeitig eine Petition unterzeichnet, die eine Fortsetzung des Kyoto-Protokolls nach 2012 fordert. Alle Infos zur Kampagne Klima-fair-bessern unter http://www.klimafairbessern.koo.at/, beteiligt sind da u.a. die Katholische Jugend und die Katholische Frauenbewegung. Welchen "ökologischen Fußabdruck" unser persönlicher Lebensstil verursacht, lässt sich z.B. beim WWF nachrechnen, sehr interessant, was da alles gefragt ist.