Die nehmen sich die Zeit. Gratuliere!
Über die Symbolik von Entscheidungen
Das zweite Danebentappen ist der Aufruf zum "Weiß-Wählen", sprich ungültig-Wählen, bei der Bundespräsidenten-Wahl am kommenden Sonntag. Mir ist unerklärlich, warum Angehörige einer Partei, die keine(n) eigene(n) Kandidaten/Kandidatin aufstellt, demokratipolitisch bedenkliche Aufrufe zum Ungültig-Wählen tätigen. Dass die Gegenkandidaten von Heinz Fischer unwählbar sind für liberal und fortschrittlich denkende Menschen, bestätigen beide Kanditaten mit ihren eigenen Aussagen.
Bundespräsident Heinz Fischer hat seine Arbeit sehr gut und sehr verantwortungsbewußt wahrgenommen, deshalb werde ich ihn am Sonntag wieder wählen.
Beänstigende Trends - Beitrag zur Blogparade zum Wahljahr 2010
Thomas Knapp von feuerhaken.org veranstaltet eine Blogparade. Das ist eine kooperative Aktion von BloggerInnen, die in ihren Blogs über ein vorgegebenes Thema schreiben. Das fördert die Kooperation untereinander. Der Initiator, die Initiatorin postet nach Abschluss eine Auswertung der eingegangenen Beiträge.
Das Thema für diese Blogparade ist das Wahljahr 2010. Schon mehrere BloggerInnen haben ihre Prognosen abgegeben (Weltbeobachterin, BäckBlog, Lost and Found, farblos) vermutlich kommen noch mehr dazu bis Ende Jänner.
Ja, die Wahlen. Irgendwie folgt ein Superwahljahr auf das andere. So auch 2010. Es stehen neben Gemeinderats- und Landtagswahlen auch die BundespräsidentInnen-Wahl an, übrigens ganz aktuell ab 26. Jänner auch die Wahl zum ORF Publikumsbeirat. Prognosen kann ich nicht abgeben - dazu mögen sich andere berufen fühlen - aber über Trends möchte ich schreiben.
Wählen gehen!
Internet-Wahlkabine zu den oberösterreichischen Landtagswahlen
Heute ist die Wahlkabine für die oberösterreichischen Landtagswahlen gestartet, die bekannte Internetwahlhilfe, ein Projekt des Instituts für Neue Kulturtechnologien/t0. Übrigens gibt es auch eine Wahlkabine für die eine Woche früher stattfindenden vorarlberger Landtagswahlen. 25 Fragen sind zu beantworten und damit wird anhand der gewichteten politischen Positionen der Parteien sichtbar, welche Parteipräferenz man/frau hat. Ich meine, ein wichtiger Beitrag zur Versachlichung der Politik und vielleicht, hoffentlich, gerade für ErstwählerInnen eine Anregung auch wirklich hinzugehen und die Stimmmöglichkeit zu nutzen.
Ich war 2003 im Redaktionsteam der OÖ. Wahlkabine und kann mich erinnern, dass die Auswahl der 25 Fragen interessant, aber gar nicht so einfach war. Es macht ja nur Sinn etwas abzufragen, wo sich die Parteien unterscheiden und was auch als kompakte, verständliche Frage zu formulieren ist. Die heurige Wahlkabine habe ich natürlich sofort durchgeklickt, was rausgekommen ist, verrate ich hier aber nicht ;-) 