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Über die Symbolik von Entscheidungen

Durch den Umgang mit einem Geschenk kann ich den Bezug zum Schenkenden zum Ausdruck bringen. Was möchte eine Partei aussagen mit ihrer Forderung, ein Hitler-Geschenk - die bronzene Aphrodite vom Diana-Tempel wieder aufstellen zu wollen? Ist der Denkmalschutz auf seinem historischen Auge blind, weil er die Symbolik seiner Forderung nicht wahrhaben will? Will man damit an den Ausstellungstitel von Linz 09, "Kulturhauptstadt des Führers", nahtlos anschließen? Normalerweise stellt man Denkmäler für Menschen auf, die man in Erinnerung behalten will. Für Menschen, die Großes geleistet haben. Warum soll man das Geschenk eines Un-Menschen aufstellen?
Das zweite Danebentappen ist der Aufruf zum "Weiß-Wählen", sprich ungültig-Wählen, bei der Bundespräsidenten-Wahl am kommenden Sonntag. Mir ist unerklärlich, warum Angehörige einer Partei, die keine(n) eigene(n) Kandidaten/Kandidatin aufstellt, demokratipolitisch bedenkliche Aufrufe zum Ungültig-Wählen tätigen. Dass die Gegenkandidaten von Heinz Fischer unwählbar sind für liberal und fortschrittlich denkende Menschen, bestätigen beide Kanditaten mit ihren eigenen Aussagen.
Bundespräsident Heinz Fischer hat seine Arbeit sehr gut und sehr verantwortungsbewußt wahrgenommen, deshalb werde ich ihn am Sonntag wieder wählen.
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Ping

Heinz Fischer ist sehr konsequent in seiner Unterstützung von Gesetzesvorhaben, die sich gegen christliche Überzeugungen stellen oder legislativen Druck auf jene ausüben, die sich auf ihr Recht auf Religionsfreiheit berufen. Daher sehe ich Hrn. Fischer kritischer als die Autorin.
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andrea

Hier gibts eine knappe, aber recht gute Zusammenfassung der Positionen der KandiatInnen zur Bundespräsidentschaftswahl im Kontext Kirche: http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/32095.html
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Katharina

Hi Veronika, ich war lange verärgert, weil ich niemanden wählen will, der Zeit seines politischen Lebens auf der äußeren linken Seite seiner Partei verbracht hat, der sich noch heute weigert, die mörderischen und menschenverachtenden Systeme auf Kuba und in Nordkorea, zu verurteilen, der immer gegen den Glauben und die Kirche aufgetreten ist und von dem Kreisky gesagt hat „immer wenns ernst wird, geht der Fischer auf die Toilette…“ Franz Josef Strauss hat vor den beiden Arten des Sozialismus gewarnt, dem nationalen und dem internationalen Sozialismus, der eine hat den Rassenwahn, der andere den Klassenwahn. Also die beiden kann ich nicht wählen. Vielleicht können wir diesmal einen kleinen Beitrag zur politischen Kultur in unserem Land beitragen. Sicherlich einen lächerlich kleinen, aber immerhin! Lieben Gruß, Katharina
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Manfred T.

Fischer sollte sich von Nordkorea und andere marxistischen Regimen distanzieren, finde ich. Worauf wartet er noch? Er ist immer noch Mitglied im nordkoreanischen Freundschaftsclub von Kim Jong Il. - hää ?????
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andrea

Für mich Heinz Fischer dieses Thema z.B. in "meine Frage" im ORF hinreichend beantwortet. http://tvthek.orf.at/programs/1264-Hohes-Haus/episodes/1348990-Wahl--10-... Es geht dabei darum, mit autoritären Staaten in Dialog zu treten. Wie soll denn sonst irgendetwas besser werden?
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Hannes

Was??? Du wählst den Fischer??! Wieso das denn bitte schön? Komm mal nach Wien in die Politik und mach mal mit mir einen Blick hinter die Kulissen, danach bist aufgeklärt und wählst ihn nie wieder.