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Religion

Medien machen Religion. Der tägliche Kampf um die Aufmerksamkeit.

Eine Diskussionsveranstaltung in der Katholischen Hochschulgemeinde in Linz!

Wo: Katholische Hochschulgemeinde Linz - Galerie
Mengerstraße 23
Linz, Austria

Wann: 20 Uhr

Impulsreferate von
Mag. Robert Kaspar (Kath. Hochschulgemeinde Linz)
Dr. Helmut Eder (Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz)
DI Thomas Würthinger (Katholische Hochschuljugend Österreich)

Anschließend Diskussion

Medien haben Aufmerksamkeit und dadurch Macht – mehr als die politischen Parteien und viel mehr als die traditionellen Kirchen.
Sind „Facebook“ und sonstige Medien geeignete Mittel, die Welt und sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen?
Oder sind sie nur Bühnen einer Selbstdarstellung, die sehr schnell sehr fad werden kann?

Nähere Infos gibt es im Facebook:

 http://www.facebook.com/home.php#!/event.php?eid=182766908409965

Rest in Peace - Tot sein und was jetzt?

Hallo, ich bin Rest in Peace, der neue Film von Andrea Morgenthaler. Enzo Brandner hat bei mir die Kameraführung gemacht und Frau Morgenthaler die Regie. Ich beschäftige mich mit der Frage: Was passiert mit dem Körper, der Leiche, nach dem Tod? Wie gehen Menschen in unterschiedlichen Erdteilen damit um?

Bei mir trifft man sehr viele verschieden Menschen, zum Beispiel den Nepalesen Gyan Prasa Acharya der seit 22 Jahren im Pashupati Arayaghat Krematorium arbeitet. Er hat eine nicht sehr angesehene Tätigkeit als Leichenverbrenner. Kein sehr erträglicher Job! Er reicht nicht zum Überleben für die Familie, gibt aber zu viel ab um zu Sterben. Man muss damit auskommen was man hat.

Weiters seht ihr bei mir, Harald Köck, den Leichenmaler aus Wien. Er sieht zu in der Gerichtsmedizin wie Körper geöffnet werden verarbeitet nachher das gesehene. In diesen Szenen zeige ich euch wie der menschliche Körper geöffnet wird, und wie schön bunt er innerlich ist. Herr Köck verarbeitet das Tabuthema Tod ohne dabei krank oder komisch zu wirken, es bleibt immer die Würde und Ehre der Leiche erhalten.

Wie soll ich glauben als Feministin?

Feminism Im Blog Mädchenmannschaft gibt die Politologin Antje Schrupp (Homepage, Blog), die einige Semester evangelische Theologie studiert hat, darüber Auskunft, was für sie als Feministin Glaube und Frömmigkeit bedeutet. Die vierteilige Serie, die heute beendet wurde, ist trotz (oder wegen?) der Länge der Fragen und Antworten wirklich eine sehr anregende Lektüre. Teil 1 Fromm durch den Feminismus Teil 2 Teilhabe an etwas Größerem bringt Freiheit Teil 3 Gemeinsam für ein anderes Gottesbild Teil 4 Eine eigene Entscheidung Foto: PPCC Antifa

Diskussionsanregung über Gott: Die Buskampagne, in Österreich auf Plakaten

Seit kurzem gibt es die sogenannte Buskampagne auch in Österreich. Weil die Wiener Linien diese Werbung mit dem Slogan "Es gibt keinen Gott" abgelehnt haben, findet sich diese Kampagne mittels Plakaten nun im öffentlichen Raum. Die Kampagne ging von England aus und ist in mehreren europäischen Ländern präsent. Interessant ist, dass der ursprüngliche Slogan "There is probably no God" bei uns ohne "probably", deutsch "vielleicht", aufscheint. Der ORF-Report berichtete am 21. Juli 2009:

Ich schließe mich dem Pastoraltheologen Paul Michael Zulehner an, der diese Kampagne positiv sieht, denn sie regt dazu an, dass öffentlich über Gott und die Bedeutung von Gott diskutiert wird. Dass die Katholische Kirche so eine Kampagne finanzieren sollte, würde ich aber dann doch nicht gleich meinen. Sicher hat auch Kardinal Schönborn recht, wenn er anmerkt, dass die Kampagne auf den Plakaten wenig inhaltliche Argumente bringt. Das ist aber natürlich auch der Logik des Mediums geschuldet. Vielleicht ist ja auch gerade die Offenheit das Spannende und Diskussionsanregende dabei. Denn liest man/frau bei den Buskampagnen-Menschen in deren Blogs nach, kommt das Gefühl auf, dass sie sowieso keine wirklich neuen Argumente der Religionskritik bringen, sondern eher einen schalen, oft undifferenzierten Abklatsch dessen, was Ludwig Feuerbach und andere schon vor vielen Jahren geschrieben haben.