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Fans für die Ökumene gesucht!

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Seit einigen Wochen gibt es eine eigene Facebook-Fanseite für die Ökumene - gerade passend zur aktuellen Weltgebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen. Dort gibt es regelmässige Infos und Interessantes zum Thema und die Möglichkeit sich auszutauschen. Derzeit sind es 238 Fans, aber ich habe den Eindruck es werden täglich mehr. Gut so - denn die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen kann jede Ermutigung gut brauchen. Join us! 


Foto: bogenfreund
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Dominik

Ich bin ja ein Fan für die innerkatholische Ökumene. Jesus hat 12 Apostel, alle ganz unterschiedlich. Doch alle liebte er ganz besonders. Manchmal strittenn sie sich auch, wer den unter ihnen der Erste und Wichtigste ist. Und manchmal auch darüber wer im Himmel an seiner Seite sitzen wird dürfen, also am Heiligsten ist. Das machte Jesus immer sehr traurig. Auch heute macht es ihn traurig zu sehen, wie seine Kinder sich streiten. Vor allem unter seinen Jüngern macht ihn das bestimmt sehr traurig. Ich sehe so viel Unverständnis für einander. Totale Ablehnung machmal. Manche wollen sogar gegeneinander kämpfen!? Doch wer kann sich denn sicher sein? Was ist es, dass Gott will. Vielleicht will er einen Blumengarten, in dem vielen ganz besondere Blumen blühen. Jeder an seinem Platz. Alle miteinander. Alle in einem Garten. So wie seine zwölf Apostel. Daher bin ich ein Fan für die innerkatholische Ökumene! lg D.
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Karin T.

lg Karin
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andrea

Ja, da schließe ich mich auch an. Das Bild von der katholischen Kirche als bunten Blumengarten gefällt mir sehr gut, auch weil es ein freundliches, einladendes Bild ist. Und genau darum geht es doch, dass wir - in aller Vielfalt - unser Leben und unseren Glauben an Gott mit Anderen teilen!
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Andi

Ich sehe das auch so. Jesus hat nicht einen Typen von Menschen berufen, sondern ALLE. Seine Apostel und seine Jünger waren so unterschiedlich. ER hat einen Ort geschaffen, der über der Sünde, über der Politik, über der Hautfarbe, über der Nationalität steht.
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Gast

Um das zu realisieren, müssen wir uns selbst frei von Politik und Ideologien halten. Die einen nennen das Geistpflege, die anderen Psychohygiene. Das Ergebnis ist und bleibt ein Ort, wo wir uns gemeinsam treffen und Gott anbeten und ihn in jedem Nächsten sehen.
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andrea

Ich denke, dass Christinnen und Christen sich einmischen müssen in unsere Gesellschaft - die öffentliche Sphäre im Sinne christlicher Werte und der Botschaft Jesu gestalten. Entscheidend ist sicher, das fernab der Parteipolitik zu tun (im Sinne des Mariazeller Manifests, dass aus den Erfahrungen des Austrofaschismus und Nationalsozialismus entstanden ist), aber es wäre auch fatal, wenn sich Christinnen und Christen ins "Private" oder nur an eigene Orte zurückziehen würden. Es geht für mich darum, auch über politische Tätigkeit als zivilgesellschaftliche Organisation, in der Zivilgesellschaft, die Menschenwürde aller und das gute Leben für alle ein Stück mehr Realität zu machen. Dass Gott Mensch geworden ist - einer unserer zentraler Glaubensinhalte - heisst für mich, dass wir alle Mit-SchöpferInnen (D. Sölle) sind und wir Welt gestalten sollen.
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Gast

Um das zu realisieren, müssen wir uns selbst frei von Politik und Ideologien halten. Wir sind ein Ort, wo wir einander treffen um Gott anzubeten, uns über unsere Glaubenserfahrungen und über das Evangelium austauschen können und uns gegenseitig stärken können. Natürlich hineinwirken in die Politik und in die Gesellschaft, aber uns vor dem Hineinwirken von Politik und Ideologien auch schützen.
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andrea

Ich glaube, dass wir da gar nicht so uneinig sind, aber einfach unterschiedliche Begriffe verwenden. Politik und Ideologie sind sehr vielschichtige Begriffe - und je nachdem wie man/frau sie versteht, ändert sich auch eine Aussage. Politik ist für mich im Sinne der Gestaltung durchaus ein positiver Begriff, ich weiss aber auch, dass es ganz anders verstanden werden kann. Und natürlich bin ich auch ganz der Meinung, dass eine reflexive Distanz vor so vielem, was da auf uns einwirkt nur gut sein kann!